Onlinekurs Feelgood Management

Lerne in 8 Modulen alles rund um Feelgood Management, Kulturwandel und Arbeitszufriedenheit in Unternehmen und werde selbst Kulturgestalter:in für eine wertschätzende Arbeitswelt von morgen!

Der Kurs erklärt in 3 Minuten:
Bewusste Kulturgestaltung & Feelgood Management

Organisationen befinden sich stetig im Wandel. Die Frage ist, wie bewusst dieser Prozess gestaltet und an welchen Stellschrauben dabei gedreht wird.

 

Feelgood Management ist ein ganzheitliches Kulturmanagementkonzept, welches auf die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ausgerichtet ist, um so ein gutes Miteinander und gute Zusammenarbeit zu erreichen.

 

Als Autorin für Feelgood Management und erfahrene Organisationsentwicklerin gestalte ich mit euch den Rahmen, in dem Menschen wirklich gute Arbeit leisten können. Dabei setzen wir auf die beiden wichtigsten Parameter im Feelgood Management:

Wertschätzung

Partizipation

Das sind genau die Hebel, die ihr in eurer Organisation in Bewegung setzen wollt? Ich unterstütze euch gerne. Meine Feelgood Management Begleitung kann je nach Bedarf ganz unterschiedlich aussehen:

  • Interaktive Vortragssession rund um Feelgood Management mit Schlüsselpersonen, Führungskräften oder Teams

  • Einzelne Beratungssessions zur Steigerung von Arbeitszufriedenheit und möglichen Maßnahmen

  • Planung und Durchführung von Workshops oder Weiterbildungsprogrammen (Mit Teams und/oder Führungskräften)

  • Sparringspartnerin für eure interne Feelgood Management Stelle oder euer Kulturwandelteam

  • Unterstützung im gesamten Feelgood Management Prozess: Von der Aufplanung, über Analyse und Umsetzung bis zur Evaluation

Das erwartet dich im Onlinekurs:

Bei diesem Kurs trifft psychologische Fundierung auf praktische Erfahrung aus vielzähligen Kulturwandelprojekten:

Hilfreiche, erklärende Modelle als theoretische Basis – immer mit Anwendungssicht auf Feelgood Management.

Vielfältige Insights und praktische Beispiele aus der Arbeitsrealität von Unternehmen und praktische Anleitung.

Toolbox für Werte-, Visions- und Kultur-workshops: Inspiration und Orientierung in der Umsetzung.

Dein physisches Kursmaterial:
  • Gelbes Workbook Wissenspfad mit 320 Seiten

  • Grünes Workbook Coachingpfad mit 80 Seiten

  • Learning Journey zum Abhaken deines Fortschritts

  • 2 Motivationspostkarten

  • Blog, Stift & Post-Its für weitere Notizen

 

  • Bonus: Buch "Prozess und Maßnahmen des Feelgood Managements: Ein arbeitspsychologischer Blick auf Unternehmenskulturen zum Wohlfühlen (Podlinski, 2023)“

  • Bonus: Workbook „Feelgood Management: Das Workbook (Podlinski, 2023)“

Dein digitales Kursmaterial:
  • Beide Kurs-Workbooks als PDF's pro Modul

  • Checkliste, Linkliste & Literaturliste pro Modul

  • Insg. 42 Videosessions von 20-45 Minuten mit einer Gesamtlaufzeit von über 20 Stunden

  • Digitales Zusatzmaterial: PDF's zur Vertiefung einzelner Inhalte

 

Digitaler Bonusbereich:

  • Feelgood Meditation

  • Integration-Sessions: Tools für Zielerreichung & Umsetzungskraft

  • Unterschriebenes Teilnahmezertifikat

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Relevanz von Feelgood Management:

Feelgood Management fördert eine wertschätzende Kultur des Miteinanders in Unternehmen und verbessert die Rahmenbedingungen der Arbeit, sodass Menschen gern und gut arbeiten können. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels hat Feelgood Management einen hohen Stellenwert in Sachen Arbeitgeberattraktivität und gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Lerne in diesem Online Videokurs alles rund um das Berufsbild des Feelgood Managements und gestalte aktiv den wertschätzenden Kulturwandel in Unternehmen!

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Modulübersicht

01 Definition und Grundverständnis von Feelgood Management

02 Entwicklung und Beschreibung des Berufsbildes

03 Bedeutung, Ziele und Nutzen von Feelgood Management für Unternehmen

04 Aufgabenbereiche: Tätigkeitsfelder, Rolle und Aufgaben

05 Die Feelgood Management - Persönlichkeit: Skills und Haltung

01 Grundverständnis und psychologische Modelle zu Empathie

02 Das Konzept der Emotionalen Intelligenz

03 Grundverständnis und Konzepte der Beziehungsgestaltung im Business

04 In Kontakt kommen - Netzwerk und Vertrauen aufbauen als FGM

05 In Kontakt bringen - Planung und Durchführung von Events

01 Definition Unternehmenskultur und Kulturwandel

02 Modelle aus Organisationsentwicklung und Change Management

03 Leitbilder, Werte und Unternehmensvision entwickeln

04 Unsere Identität als Organisation: Wir-Gefühl stärken

05 Subthemen der Unternehmenskultur, z.B. Fehlerkultur

01 Definition und Grundverständnis von Arbeitszufriedenheit

02 Zufriedenheit: Ansätze und Modelle aus Psychologie und Coaching

03 Zusammenhang von Zufriedenheit und Bedürfnissen

04 Gestaltung von Motivation und Partizipation im Feelgood Management

05 Zufriedenheit und Führung: Wie Feelgood Management unterstützen kann

01 Bedeutsamkeit von Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding)

02 Gute Gründe, um vom Feelgood Management Konzept zu überzeugen

03 Abgrenzung zu anderen Fachbereichen wie HR & BGM

04 Herausforderungen und Schwierigkeiten im Feelgood Management

05 Rahmenbedingungen zur Etablierung von Feelgood Management

01 Prozess zur Etablierung von Feelgood Management in Unternehmen

        Die einzelnen Phasen und Maßnahmen:

        1. Analyse

        2. Auswertung und Präsentation

        3. Konzeption und Partizipation

        4. Implementierung

        5. Evaluation und Anpassung

        6. Nachhaltigkeit

02 Einordnung und Anwendung des Prozessmodells

01 Grundlagen der Kommunikation

02 Wertschätzende Kommunikation im Feelgood Management

03 Change Kommunikation

04 Kommunikation in der virtuellen Arbeit

05 Geben und Erhalten von Feedback

01 Das Konzept der Psychologischen Sicherheit

02 Modelle und Ansätze zu Konflikten aus Psychologie und Coaching

03 Umgang mit und Prävention von Konflikten

04 Konflikte moderieren und schwierige Gespräche führen

05 Eigene Psychohygiene als Feelgood Manager:in

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Zur Kursleiterin:

Hi, ich bin Vera, die Kursleiterin und Gründerin von FITyourMIND! Seit inzwischen fast zehn Jahren begleite ich Menschen, Teams und Organisationen in ihrer persönlichen und gemeinsamen Entwicklung.

 

Ich bin Arbeits- und Organisationspsychologin, ausgebildeter Systemischer Coach und Autorin über Feelgood Management. In meiner Arbeit vereine ich den wissenschaftlichen Blick aus der Psychologie mit der praktischen Erfahrung im Unternehmenskontext. 

Dabei war ich in verschiedenen Rollen aktiv: Als Workshop-Moderatorin, als externe Systemische Organisationsentwicklerin und Kulturwandelberaterin sowie als Teil eines internen Culture Offices eines Hamburger Unternehmens. Daher kenne ich verschiedene Perspektiven und weiß aus eigener praktischer Erfahrung, wie Kulturwandel tatsächlich vonstatten geht und was die Menschen dabei bewegt. Häufig geht es in meiner Arbeit in Sachen Kulturwandel darum, die impliziten oder nicht direkt sichtbaren Regeln zwischen Menschen besprechbar zu machen, zu reflektieren und in hilfreiche(re) Verhaltensweisen umzuwandeln.

Dieser Kurs ist mir eine besondere Herzensangelegenheit, um mehr Menschen im Feelgood-Mindset weiterzubilden, sodass wir gemeinsam eine wertschätzendere Arbeitswelt von morgen kreieren können!

Unsicher?

Klingt interessant, aber du hast noch Fragen oder bist dir unsicher, ob der Kurs das Richtige für dich ist? Kein Problem! Schreib mir und wir vereinbaren ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch!

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Feelgood Management Report

Der Feelgood Management Report ist eine Rückschau auf das jeweils vergangene Jahr in Sachen Feelgood Management und Kulturgestaltung in Unternehmen.

 

In einer Umfrage werden dazu jedes Jahr die Themen, Maßnahmen und Herausforderungen erhoben, welche Feelgood Manager*innen in ihrer Arbeit erlebt bzw. umgesetzt haben.

 

Der Report dient dazu, Inspiration und Impulse für die eigene Arbeit in Bezug auf Kulturwandel und Zufriedenheit in Unternehmen zu gewinnen.

FGM Report 2026
FGM Report 2025
FGM Report 2024

Feelgood Talk

Der Feelgood Talk: echte Gespräche über Kultur, Zusammenarbeit und Wohlbefinden in Organisationen. Im Feelgood Talk lade ich regelmäßig spannende Gäst*innen ein: Feelgood Manager*innen, Organisationsberater*innen, Coaches und Kulturgestalter*innen, die auf ganz unterschiedliche Weise zu einer menschlicheren Arbeitswelt beitragen.

 

Gemeinsam sprechen wir über ihre Erfahrungen, Projekte und Herausforderungen und philosophieren über die großen Fragen rund um gute Zusammenarbeit, Sinn, Kulturwandel und das, was Menschen in Organisationen wirklich stärkt.

 

Dabei geht es nicht um glatte Erfolgsstorys, sondern um ehrliche Einblicke, inspirierende Perspektiven und konkrete Impulse, wie Feelgood Management und bewusste Kulturentwicklung im Alltag gelingen können.

 

Der Feelgood Talk möchte Mut machen, neue Wege zu gehen, und zeigen, wie vielfältig „Feelgood“ in Organisationen gelebt werden kann.

Playlist Feelgood Talk

Buch: Prozess und Maßnahmen im Feelgood Management

In meinem Buch "Prozess und Maßnahmen im Feelgood Management. Ein arbeitspsychologischer Blick auf Unternehmenskulturen zum Wohlfühlen" (2020, 2. überarbeitete Aufl. 2023) nehme ich dich mit in die Forschung aus der Arbeits- und Organisationspsychologie zu Unternehmenskultur und Zufriedenheit bzw. deren Gestaltung.

 

Hier findest du umfangreiches Grundlagenwissen zum Berufsbild Feelgood Management ergänzt durch Impulse von sieben interviewten Feelgood Manager*innen zu ihrer Arbeitsrealität und Erfahrung.

 

Das Workbook zum Buch! In "Feelgood Management: Das Workbook. Reflexionsfragen - Impulse - Tools" (2021, 2. überarb. Aufl. 2023) lernst du das Prozessmodell des Feelgood Managements kennen, an dem entlang dir viele Reflexionsfragen, Impulse und Tools helfen, dich und dein Wirken als Feelgood Manager:in zu entwickeln. Damit wird dieses Workbook zu deinem kleinen Helfer, um selbst als Feelgoodmanager*in aktiv zu werden!

Link zum Buch
Link zum Workbook
Blogartikel rund um Feelgood Management
Feelgood Talk mit Dorina Bausch-Pohle: Raum für gute Zusammenarbeit
 

Vera im Gespräch mit Dorina von Workplace Innovations

 

Jetzt den ganzen Talk als Video ansehen:

 

 

„Warum fahre ich eigentlich eine Stunde ins Büro – um dann alleine da zu sitzen?“

 

Vera: Dorina, schön, dass du da bist. Du bist mit deinem Team von Workplace Innovations viel im Bereich Arbeitsplatzgestaltung unterwegs. Bevor wir tiefer einsteigen: Magst du erzählen, wie dein Weg in dieses Thema eigentlich begonnen hat?

 

Dorina: Total gerne. Eigentlich aus einem ganz simplen Grund: Ich konnte direkt nach dem Studium in meinem ersten Job schon relativ viel remote arbeiten. Das führte dazu, dass man oft alleine im Büro saß - und dieses Büro war wirklich das klassische Klischee: 30 Jahre alter, dunkelgrauer Teppich mit Kaffeeflecken, zusammengewürfelte Möbel, graue Schränke.

 

Wir hatten auch so eine Art Desksharing - wobei man es eigentlich nicht Konzept nennen kann. Man suchte sich morgens einen freien Platz und musste erstmal Technik zusammensuchen, weil Tastaturen oder Bildschirme nicht funktionierten. Das war jeden Morgen erstmal eine halbe Stunde Chaos.

 

Irgendwann habe ich mich gefragt: Warum fährt man eigentlich so lange ins Büro, wenn es dort weder gemütlich ist noch zu den eigenen Arbeitsbedürfnissen passt?

 

 

Vom Coworking Space zur Arbeitsplatzoptimierung

 

Vera: Und daraus ist dann ja viel mehr entstanden.

 

Dorina: Genau. Ich habe dann einen Coworking Space gegründet mit dem Ziel, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der man wirklich gerne arbeitet. Weil das ja einen riesigen Unterschied macht: Wenn ich mich wohlfühle, bin ich automatisch kreativer, leistungsfähiger, innovativer.

 

Andere Unternehmen fanden dieses Flair total spannend. Die haben gesagt: „Coworking ist nichts für uns; aber dieses Gefühl, diese Atmosphäre, könnt ihr das nicht auch bei uns machen?“

 

So bin ich immer tiefer in das Thema eingestiegen: Wie gestalten wir Arbeitsräume so, dass sie wirklich zur Arbeit passen? Und dann kam natürlich Corona dazu und plötzlich wurde alles nochmal viel relevanter.

 

 

„Ein gelungenes Büro erkennt man daran, dass Menschen freiwillig wiederkommen“

 

Vera: Woran merkt man denn aus deiner Sicht, dass ein Arbeitsplatz wirklich gelungen gestaltet ist?

 

Dorina: Ganz simpel: Daran, dass Mitarbeitende gerne ins Büro kommen und nicht nur, weil sie müssen.

 

Viele sagen heute ganz klar: Bestimmte Aufgaben mache ich im Homeoffice super, aber für andere Tätigkeiten ist das Büro einfach besser. Wenn ein Büro diese Bedürfnisse abdeckt, dann entsteht dieses Gefühl von „Hier bin ich gern“.

 

Das ist ein total weicher, subjektiver Faktor und schwer messbar. Aber man kann hinschauen:
Wie viele kommen aktuell ins Büro? Wie verändert sich das nach einer Umgestaltung? Und vor allem: Als Führungskraft zuhören. Die meisten Menschen wissen ziemlich genau, was sie brauchen, um gut zu arbeiten. Es wird nur oft nicht gehört oder umgesetzt.

 

Wenn Büros leer sind, ist das eigentlich ein sehr klares Signal: So, wie sie jetzt sind, funktionieren sie nicht mehr fürs Team.

 

 

Büro nach Corona ist Büro vor Corona - nur schlechter

 

Vera: Wie würdest du die Entwicklung der letzten Jahre beschreiben?

 

Dorina: Ich sage bewusst provokant: Büro vor Corona ist gleich Büro nach Corona - nur schlechter.
Wir arbeiten seit Jahrzehnten nach dem gleichen Schema: Schreibtisch an Schreibtisch, irgendwo eine kleine Teeküche, ein Meetingraum, der oft auch Lager ist. Das wurde lange nicht hinterfragt.

 

Durch Corona haben wir gelernt, viel digitaler zu arbeiten. Wir achten stärker auf Fokuszeiten, auf unterschiedliche Arbeitsmodi. Diese neue Wahrnehmung unserer Arbeitsbedürfnisse ist im Büro aber kaum angekommen.

 

Selbst moderne, schicke Büros sind oft nur Fassade. Sie sehen gut aus, passen aber nicht zur tatsächlichen Arbeitsweise. Der Kern ist: Wir brauchen Arbeitsorte, die zu unseren Aufgaben passen. Für Fokus brauche ich Ruhe. Für Austausch brauche ich Begegnung. Ein Büro kann noch so fancy sein: Wenn es nicht zur Arbeit passt, bleibt es leer.

 

 

„Menschen kommen wegen der sozialen Interaktion ins Büro“

 

Dorina: Ich hatte letztes Jahr einen Kunden, der sagte: „Wir haben zero Teamgefühl im Büro.“
In der Analyse kam raus: Die meisten machen ihre Fokusarbeit bewusst im Homeoffice. Der Hauptgrund, ins Büro zu kommen, ist soziale Interaktion: Also Austausch, Projektarbeit, Teamgefühl. Aber genau das geben viele Büros gar nicht her.

 

Warum also nicht Büros völlig neu denken? Weniger klassische Schreibtische, mehr Räume für Begegnung, Zusammenarbeit, gemeinsame Tage. Das ist ein kompletter Perspektivwechsel, aber eigentlich die logische Konsequenz aus unserer heutigen Arbeitsweise.

 

 

Raumgestaltung ist immer auch Kulturarbeit

 

Vera: Da sind wir ja mitten im Thema Unternehmenskultur.

 

Dorina: Absolut. Räume sagen unglaublich viel über Kultur, Hierarchien und Führung aus, oft mehr als jedes Leitbild oder jeder Instagram-Account. Gerade beim Thema Desksharing sieht man das deutlich: Wenn Mitarbeitende flexibel arbeiten sollen, Führungskräfte aber ausgenommen sind, wirft das sofort kulturelle Fragen auf.

 

Manchmal kann man Hierarchie tatsächlich an der Bürotür ablesen: Je höher die Eingruppierung, desto kleiner das Büro. Und wenn man daran rüttelt, rüttelt man nicht nur an Möbeln, sondern an gewachsenen Machtstrukturen.

 

 

Kleine Schritte, große Wirkung: Quick Wins im Büro

 

Vera: Was empfiehlst du Unternehmen, die wissen, dass sie etwas ändern müssen, aber nicht von heute auf morgen alles auf einmal umbauen können?

 

Dorina: Quick Wins gibt es immer. Auf Gestaltungsebene zum Beispiel: Pflanzen, Farbe, eine einzelne Akzentwand oder Motivtapeten. Das kann Räume komplett verändern.

 

Wenn es tiefer gehen soll, empfehle ich Pilotprojekte. Einen Bereich auswählen, eine neue Arbeitsweise ausprobieren, lernen, anpassen. Nicht perfekt planen, sondern Erfahrungen sammeln. Besonders gut eignen sich dafür Meetingräume oder Aufenthaltsbereiche. Die gehören niemandem „allein“ und Veränderungen werden dort weniger als Bedrohung erlebt. Oft entsteht von dort aus eine Dynamik, die sich im ganzen Unternehmen fortsetzt.

 

 

„Ich darf mir meinen Arbeitsplatz schön machen“

 

Dorina: Ein Erlebnis ist mir besonders im Kopf geblieben: In einem Projekt haben wir aus einem bisherigen selten genutzten Einzelbüro zeitweise eine kleine Kaffeezone gemacht. Der Designwunsch war hier eine Dünen-Motivtapete. Die Person, die dort sonst arbeitet, war total begeistert und sagte: „Das darf ich meiner Frau nicht erzählen, die will das dann auch.“

 

Das war so ein Aha-Moment: Menschen merken plötzlich, dass sie Wünsche äußern dürfen. Dass Arbeit nicht grau und funktional sein muss. Natürlich braucht es Offenheit von Organisationen, aber Mitarbeitende dürfen auch anfangen, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Ergonomie, Atmosphäre, Gestaltung: Das alles beeinflusst, wie gerne wir arbeiten.

 

 

Räume als Einladung zu besserer Zusammenarbeit

 

Vera: Wenn du es auf den Punkt bringen müsstest: Was ist deine Kernbotschaft?

 

Dorina: Büros sind kein Selbstzweck. Sie sind eine Einladung: zu Austausch, zu Zusammenarbeit, zu Fokus - oder eben nicht. Wenn wir wollen, dass Menschen gerne zusammenarbeiten, dann müssen Räume das unterstützen. Und das ist keine Designfrage, sondern eine Frage von Haltung, Kultur und echtem Interesse an den Arbeitsbedürfnissen der Menschen.

 

Vera: Vielen lieben Dank, Dorina, dass du dabei warst!

 

 

FITyourMIND Coaching | Vera Podlinski

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